Materialflussanalyse

Materialflussanalyse mit einem Tablet PC und der Software visTABLE(R)

Software für Materialflussanalyse und Materialflussoptimierung

Der Materialfluss ist das Wichtigste im Produktionsunternehmen. Denn aus Material entstehen Produkte. Erst wenn diese verkauft sind, kann die Fabrik ihre Kosten decken. Darum kommt es darauf an, Material schnell und direkt zwischen den notwendigen Wertschöpfungsschritten zu bewegen.

Die visTABLE®touch Software macht diese Notwendigkeit mit den Möglichkeiten der Digitalen Fabrik (vgl. VDI 4499 Digitale Fabrik) zu einer kreativen Aufgabe, die zu anschaulichen und nachvollziehbaren Ergebnissen führt. Der Anwender wird durch speziell auf die Materialflussoptimierung ausgerichteten Visualisierungs- und Bewertungsfunktionen wie z. B.

  • Sankey-Darstellung im Layout (Materialflusspfeile mit intensitätsadäquater Breite)
  • Distanz-Intensitäts-Diagramm
  • Transportaufwandsbewertung
  • Wegbelastungsanalyse

durch unsere Materialfluss-Software zum Optimum geführt. Dabei muss er nicht allein agieren, denn visTABLE®touch ist auch bei der Materialflussoptimierung auf Mehrnutzerbetrieb ausgelegt, sei es für Teamarbeit am großformatigen Touchscreen oder verteilt im Inter- bzw. Intranet. So sind Entscheidungen in der Materialflussgestaltung in ihren oft komplexen Auswirkungen im gleichen Moment aus den unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Personen zu bewerten, was die Entscheidungsgüte und deren Akzeptanz signifikant verbessert.

Einzelne Optimierungen sind in der Gesamtheit zumeist unwirksam

Bei der Materialflussanalyse gilt es die zwei kritischen Parameter Materialmenge (Flussintensität) und Materialweg (Weglänge) innerhalb der Fabrik zu untersuchen. Beide Parameter sind möglichst im Minimum zu halten. Für die Materialmenge gilt der one piece flow als das Minimum, da weniger als ein Stück nicht fließen kann und sich nichts anstaut, wenn jeweils nur ein Stück zwischen den Stationen fließt.

Der Weg zwischen den Wertschöpfungsschritten hängt maßgeblich davon ab, wie viel Platz die Ressourcen selbst und die notwendigen Transportwege dazwischen einnehmen. Betrachtet man den Wertstrom (value stream mapping), so sollte dieser Weg möglichst gegen Null gehen, d. h. Übergabe direkt von Station zu Station. Doch in den meisten praktischen Fällen lässt sich ein solch einfaches Prinzip nur in einzelnen Fertigungsbaschnitten realisieren, für die gesamte Fabrik wird eine umfassende Materialflussoptimierung notwendig.



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